Verkehrsschild 'Verkehrsberuhigter Bereich' in Weilheim.

Verkehrsregeln gut erklärt

Wissen Sie, was in einer Fahrradstraße oder in einem ‚verkehrsberuhigten Bereich’ zu beachten ist? Oder welche besonderen Verkehrsregeln vor Schulen oder Kindergärten gelten können?

Nicht wirklich? Genau. Wie wahrscheinlich viele Verkehrsteilnehmer:innen.

Wüssten mehr Weilheimer Bürger:innen Bescheid über geltende Regeln, würde der Straßenverkehr in Weilheim deutlich sicherer sein.

Das meint der Arbeitskreis Mobilität und Verkehr der Weilheimer AGENDA 21, und hat eine Idee von Kurt Dörr in Zusammenarbeit mit dem Weilheimer Tagblatt in die Tat umgesetzt: Eine neue Zeitungskolumne „Gut zu Wissen“, die über verschiedene Themen in Sachen Verkehr informiert. Beginnend am 16. Oktober 2021 soll diese Serie etwa alle drei Wochen erscheinen.

4 Aktive des Arbeitskreises Mobilität und Verkehr der Weilheimer AGENDA 21 - auf einer Straße mit Radstreifen, Oktober 2021

Ein Teil der Aktiven im Agenda-Arbeitskreis „Mobilität und Verkehr“ – v.l.: Hans-Peter Siebel, Uwe Scherf, Albert Schencking und Kurt Dörr. Foto © Emmanuel Gronau.

Wir wollen nicht belehrend wirken, so Kurt Dörr (lange Jahre AK-Sprecher), wir wollen nur informieren, vorwiegend über Verkehrszeichen und Gefahrenstellen.
Ein solcher Brennpunkt ist zum Beispiel die Ausfahrt von den Parkplätzen des Neidhart-Einkaufsparks. Viele Autos fahren hier raus, ohne das Stoppschild zu beachten. Es habe auch schon schwere Verkehrunfälle hier gegeben, so Uwe Scherf, der kürzlich – gemeinsam mit Albert Schencking – das Sprecher-Amt des Arbeitskreises übernommen hat.

Im Fokus des Arbeitskreises ist seit Jahren das Radfahren in Weilheim – auch aus Gründen des Klimaschutzes. 2020 hat der AK ein ausgeklügeltes Radwege-Konzept für die Kreisstadt vorgelegt. Aber es geht ganz allgemein für verbesserte und sicherere Bedingungen für alle Beteiligten im Verkehr. In diesem Sinne hat der Arbeitskreis im Oktober Anträge zur Verkehrberuhigung gestellt, wie Tempo 30 auf einem Teil der Münchner Straße, oder die Umwidmung von Staats- zu Ortsstraßen.

Geh-und Radwege zu verwirklichen und zu verbessern war schon immer ein Anliegen des AK. Bei Bebauungsplänen müsse die Stadt da viel mehr von Anfang an dahinter sein, kritisiert Hans-Peter Siebel, seit 2003 im Arbeitskreis aktiv.

Wichtig ist dem Arbeitskreis Mobilität und Verkehr, Vorschläge zu machen, die vernünftig und machbar sind – damit Dinge auf den Weg kommen, die anderen helfen und das Zusammenleben in Weilheim sicherer und angenehmer machen.

Mögen Leser der Agenda-Serie im Tagblatt nach jeder Folge sagen: „Gut zu wissen!“

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